Voriges Jahr wurde im Zuge des Projekts „Integratives Ökologisches Gewässermanagement an Traun und Alm“ erstmals versucht Nasenlaich aus dem Neustiftgraben (ein Nebengewässer der Enns in dem die Nasen in großer Zahl laichen) umzusiedeln und in die Traun bzw Ager einzubringen. Die festgestellte Schlupfrate von rund 75% ist für natürliche Gewässer als sehr gut einzustufen. Im heurigen April wurde diese Maßnahme wiederholt, ca. 300.000 Eier fanden in Traun und Ager ein neues Zuhause. Die früher im Bereich von Stadl Paura in großen Mengen vorkommenden Nasen wieder in unseren Gewässern zu etablieren wäre ein Riesenerfolg und ein großer Gewinn für die natürliche Fischfauna. Auch heuer wurde die Schlupfrate wieder kontrolliert, erfreulicherweise sind auch in diesem Jahr wieder aus fast 2/3 der Eier Larven geschlüpft. Die weitere Entwicklung hängt von vielen weiteren Faktoren, wie zB Hochwasser ab. Wenn sich nur 1 % der geschlüpften Nasen am Gewässer halten und laichfähig werden, wäre es ein toller Erfolg. Übrigens kann mach schon jetzt im Bereich unseres Ager Revieres immer wieder Nasen mit Längen um die 30 cm beobachten. Vor kurzem glückte einem Fliegenfischerkollegen der erste bekannte Fang einer Nase in der Ager. Der Fisch wurde selbstverständlich schonend zurückgesetzt. Falls es zu Beobachtungen oder Fängen kommt bitten wir um Mitteilung am besten mit Foto.











