Die wahrscheinlich schönsten Vereins-Veranstaltungen im Jahr sind die zwei “Jugendfischen“, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung der Fischernachwuchs dabei ist und sich so die Mühe der Vorbereitung für die Veranstalter, dem Jugendwart und seinen freiwilligen Helfern, lohnt.

So war es auch am Samstag, den 23. August 2014.

Bei bestem Fischerwetter, was ja heuer eher die Ausnahme ist, versammelten sich um 7:45 Uhr 37 Buben und  Mädchen samt Begleitung am Scherrerwasser 2, um sich vor dem Start zum Fischen von Martin Leeb, dem Jugendwart des Vereines, über die hier nachfolgend angeführten Punkte aufklären zu lassen:

  • Gegenseitige Rücksichtnahme unter den Fischerfreunden.
  • Betreuer und Eltern dürfen nur bei Gerätschaft und dem Keschern helfen.
  • Maximale Entnahme von 5 Edelfischen (Forellen).
    Bei weiteren Fängen sollte der Fang an Jungfischer übergeben werden, die noch keinen Fisch gefangen haben.
  • Köderwahl: Naturköder, Forellenteig (kein Blinker, Spinner oder Wobbler).
  • Waidgerechter Umgang mit den Fischen. Nachdem noch die offiziellen Helfer,

Uwe Grill und Roman Ornetzeder vorgestellt wurden, ging es blitzartig zu den vorgewählten Angelplätzen.  Mehr oder weniger geschickt wurden die Köder ausgeworfen und bald auch die ersten Fänge gelandet. So manche Kreuzundquerwürfe waren in Anbetracht der vielen Anfänger unter den Kindern sowie der Dichte der Angelplätze unvermeidbar und stresste vor allem so manchen ehrgeizigen Papa, Opa, Onkel, oder  sonstigen hilfestellenden Begleiter.

Die vorgegebenen Bedingungen wurden weitgehend eingehalten und befolgt. Ein Auswerfen für die kleineren Kinder war oft unvermeidbar, unfaires Fischen anstatt der Kinder (was leider im Ausnahmefall auch beobachtet wurde) jedoch sehr wohl. Einige noch erfolglose Kinder wurden von den Betreuern zu den besten Fangplätzen gebracht, wo sie in der Regel doch noch zu ihrem Fisch kamen.

Um 11:00 Uhr hieß es einhohlen, zusammenpacken und zu Vereinsplatz fahren, wo nach einer ausgiebigen Stärkung mit Grillwürsten und Getränken die Siegerehrung mit einer Tombola stattfand, bei der alle Teilnehmerinnen und  Teilnehmer einen Preis in Empfang nehmen durften. Forellen, Barsche und Lauben, brachten 31 der 37 Fischerinnen und Fischer zum Wiegen, was ein Gesamtgewicht von 36,03 kg ergab.

Die drei Teilnehmer mit der schwersten Fischausbeute durften sich über Pokale freuen, das waren:

  1.  Alexander Barth
  2. Nina Ornetzeder
  3. Severin Pointl

Der größte Fisch, eine Regenbogen mit 50 cm Länge wurde von Nina Ornetzeder gefangen und mit einer Stationärrolle belohnt.

Dankenswerter Weise hat uns der Oberösterreichische Landesfischereiverband für das Jugendfischen eine größere Menge an Foldern mit den Fischarten im Überblick,
Puzzles mit diversen Fischmotiven, Fischsticker und Stickeralben zur Verfügung gestellt, welche bei den Kindern und Jugendlichen reißenden Absatz fanden.

Herzlichen Dank an alle Helfer vom Fischerverein und für die vom Verein zur Verfügung gestellte Jause.  Ein spezieller Dank geht an den Besatzwart, der zusätzlich zum Budget für das Jugendfischen auch noch einen Extra-Fischbesatz einbrachte.